Welche Wirkung erwarten wir?
„ Denn es gibt keine Handlung ohne Grund. Und das, was ein Kind spontan tut, entspricht immer seinen tiefen Motivationen.
An uns liegt es zu verstehen, was dieses Tun wirklich ausdrückt- und durch unser eigenes Tun darauf zu antworten.“
(Bernard Aucouturier, Andre Lapierre in „Bruno“)
- ermutigt werden, sein Leben selbst bewältigen und eigene und fremde Reaktionen einordnen zu können.
- durch das Schaffen einer angstfreien und humorvollen Atmosphäre ermutigt werden, mit befremdenden Bewegungen und Materialien zu experimentieren.
- wachsam sein, für das was kommt.
- durch Freude am Bewegen Freude am Handeln gewinnen. Denn Bewegung ist und bleibt, das belegen auch neueste Forschungen in der Neurowissenschaft, das zentrale Entwicklungsmoment der Menschheit.
Dies soll beim Kind eine innerliche Stärke und Zuversicht bewirken, schwierige Situationen selbst bewältigen zu können. Hieraus soll sich ein grundlegendes, auf positiven Erfahrungen basierendes Vertrauen in sich selbst entwickeln, aus dem Ressourcen für die Bewältigung neuer Anforderungen und Herausforderungen des kindlichen Alltags entstehen.
Abschließend sollen noch einige Begriffe geklärt werden, durch die sich die Beziehung zu sich selbst und zu anderen Menschen auszeichnet und die in der Psychomotorik wie auch im Alltag eine wichtige Rolle spielen (nach Arnold, Birgit: Seht, das bin ich! Über die Psychomotorik den Weg zu sich finden. In: Mit Kindern leben…S.22f..)Selbstbewusstsein: Sich seiner selbst bewusst sein, d.h.: Ich weiß, wer ich bin, was ich kann. Ich nehme wahr, was ich fühle.
Selbstsicherheit strahlt jemand aus, der sicher auftreten kann, der sicher seine Meinung vertritt und sich durch nichts und niemanden so schnell verunsichern lässt.Selbstwertgefühl hat etwas mit werten und bewerten zu tun. Es ist das Wissen und Gefühl um den eigenen Wert. Es bedeutet, wie ich zu mir mit meinen Stärken und Schwächen stehe, welchen Wert ich mir selbst gebe.
Selbstvertrauen kann ich haben, wenn ich mich kennen gelernt habe und weiß, dass ich meinen Fähigkeiten und meinen Gefühlen im „Bauch“ vertrauen kann.